ZWave-Review News Umschau

Popp Wettersensor Z-Weather

Unsere Erfahrungen (07/2015)

Der Wettersensor von Popp erfasst folgende Daten:

  • Luft-Temperatur
  • Relative Feuchtigkeit
  • Licht-Intensität
  • Wind-Geschwindigkeit
  • Luftdruck
  • Taupunkt

Das Gerät arbeitet als erster Sensor OHNE Batterien, die benötigte Energie wird aus einer Solarzelle gewonnen

4 Sterne
4 sterne
4 sterne
 
Popp Z-Weather
 

Technologie / Verfahren

Somit ist Z-Weather von Popp der erste energieautarke Z-Wave-Sensor - diesen Vorteil besaßen bisher hauptsächlich den EnOcean Komponenten.

Realisiert wird dieses Verfahren durch einen speziell für Solarzellen ausgelegten Spannungswandler, der die Solarzellen im Punkt der maximalen Leistungsabgabe betreibt. Der Spannungswandler versorgt dann den Energiespeicher, der in Form eines GoldCap (hochqualitativer Kondensator) daherkommt und auch bei Minustemperaturen noch zuverlässig funktioniert.
Ein gesonderter Low-Power-Mikroprozessor übernimmt die Abfrage der Sensorwerte, während der relativ energiehungrige Z-Wave Baustein sich im Ruhezustand befindet und nur wenig Strom zusätzlich verbraucht.
Natürlich erfordert diese besondere Bauweise ausgeklügelte Mechanismen, damit der Sensor auch während der dunklen Jahreszeit seine Arbeit verrichten kann, das Z-Wave-Protokoll sich wie gewohnt verhält und der Sensor auch während der dunklen Jahreszeit seine Arbeit verrichten kann.

Anbei eine kurze schematische Darstellung des Wirkprinzipes, die uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt wurde.

SLEHPzoom
 

Eigenschaften des Wettersensors

Der Wettersensor mit seiner Elektronik befindet sich in dem runden, nach unten durch die Leiterplatte abgeschlossenen, schwarzen Plastikgehäuse.
Das für die Stromversorgung zuständige Solarelement ist an einer Seite der Strebe angebracht.
Die Verkabelung ist sauber nach innen geführt.

Die Leiterplatte hat nach Herstellerangaben eine Versiegelung und ist wetterfest.

Z-Weather sloarzoom
 

Was sofort auffällt: der Temperatur-Sensor befindet sich im schwarzen Gehäuse. Dass das eine potentielle Fehlerquelle ist - wird wohl jedem klar sein, der schon einmal einen schwarzen Gegenstand in der Sonne berührt hat...
Sensoren anderer Hersteller bemühen sich um spezielle Lüftungen in den hellen Gehäusen - um den Meßfehler zu minimieren.
Der Hersteller Popp empfiehlt dagegen, den Wettersensor an einem "schattigen Platz" zu montieren. Das dürfte allerdings einer sinnvollen Platzierung des Windsensors meist widersprechen.

Z-Weather Gehäusezoom
 

Was wir vermissen - bei einem Wettersensor, der auch die Windgeschwindigkeit misst - die Windrichtung. Meist interessiert nicht nur die Windgeschwindigkeit, sondern auch die Richtung, um ggf. die Markise oder Fenster zu schließen.

Ein Regensensor, wie alternative Produkte bieten, ist ebenfalls nicht vorgesehen.
Dieser macht (im unbeheizten Zustand) allerdings auch nur in der frostfreien Jahreszeit einen Sinn - kann aber helfen, ein Dachfenster rechtzeitig zu schließen.

Z-Weather kalkuliert sowohl den Energie-Ertrag eines Solarfeldes (in kWh hochgerechnet auf 1m² bei einer Effektivität von 16%) als auch die mögliche Effektiität der Nutzung der Windenergie, indem die Anzahl der Umdrehungen geteilt durch 8 gezählt werden.
Wie allerdings der Ertrag eines Solarfeldes aussagekräftig bestimmt wird, ist etwas unklar.
Wenn das kleine Solarpanel (nach Hersteller-Hinweis im Schatten...) und dann konstruktionsbedingt auch noch nach Norden zeigt, ist es unklar, wie dann auf den Ertrag eines Solarfeldes rückgeschlossen werden kann, welches mit optimaler Neigung nach Süden ausgerichtet ist.

Test des Wettersensors Z-Weather

Wir führen einen reinen Anwender-Test durch, um Ihnen die Eigenschaften des Wettersensors aufzuzeigen.

Dieser Test wird keine Kaufempfehlung - weder im positiven noch im negativen Sinn enthalten, sondern die Eigenschaften und Verhaltensweisen des Gerätes aufzeigen.

Der Test soll nur eine Hilfe bei der Entscheidungsfindung zum Kauf darstellen.

Wir testen:

  • Installation und EInrichtung
  • Verhalten im realen Betrieb
  • Plausibilität der Messwerte im Vergleich mit anderen Sensoren

 

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